Musikverein Bodelshausen e.V.
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Neu Beginn nach dem Krieg 1949

Den Neubeginn nach dem Krieg nahmen die Mitglieder:

Georg Wagner, Emil Ehniß, Jakob Schlotterer, Hans Kröger, Bernhard Nill, Heinz Kübbeler, Karl Spieß, Adolf Schöntag, Bernhard Steinhilber, Erich Schneider, Gotthold Bäuerle, Hans Speidel, Gottlob Steinhilber, Karl Ruoff, Willy Mössner, Albert Wagner, Gotthilf Bäuerle, Hermann Schlotterer, Karl Schüßler in die Hand.

Musikkapelle mit Festdamen vor dem Gasthaus Rössle 1949

Sie verhalfen der Musikkapelle in einer ersten Versammlung am 14. Juni 1946 wieder zu neuem Leben. Als Vorsitzenden wählten sie Emil Ehniß, Dirigent war Heinz Kübbeler.
Die Besetzung bereitete einige Probleme, da der Krieg auch in den Reihen der Aktiven einige Lücken gerissen hatte. Gleich zwei Kapellen sollten die musikalische Arbeit wieder aufnehmen. Die gesamte Konzertkapelle und eine Teilkapelle - das Tanzorchester, welches in erster Linie die Vereinsunkosten einspielen sollte. Große Ziele hatten sie sich gesteckt, mussten aber gleichzietig den Gegebenheiten nachgeben und die Proben von zwei schlecht besuchten Proben pro Woche lieber auf eine gut besuchte Probe pro Woche reduzieren. Für den Nachwuchs hieß es, dass "... jungen Kräfte üben und Willen zeigen mussten um möglichst bald in der Öffentlichkeit mitspielen zu können....". Die Instrumentenschulen sollten vorerst weggelassen werden und "...nur noch das Tanzbüchlein geübt werden...", das Tanzorchester sollte schließlich schnell spielfähig sein, um Einnahmen erwirtschaften zu können. Als Startkapital und anschließend jährlichen Zuschuss erhielt die Musikkapelle 150,00 DM von der Gemeinde Bodelshausen.

Die äußeren Umtände des Neubeginns waren nicht optimal und auch die Musiker hatten Anlaufschwierigkeiten, es ging bergauf. Am 3. Juli 1949 nahm die Kapelle unter ihrem neuen Dirigenten Paul Bengel bereits wieder beim Musikfest in Bühl in der Unterstufe an einem Wertungsspiel teil und wurde mit der Note "GUT" bewertet. Ein Jahr später, im Juli 1950 übersprangen sie die Mittelstufe und stellen sich beim Verbandsmusikerfest in Rottenburg den Wertungsrichtern in der Oberstufe. Offensichtlich war die Arbeit mit dem neuen Dirigenten gut vorangegangen, denn das Wertungsspiel erbrachte ein "SEHR GUT".